Schwarzwurzelsuppe (Histaminarm, Laktose- & Glutenfrei)

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Schwarzwurzeln Histaminintoleranz

Die Schwarzelwurzel – Wintergemüse im Schattendasein

Winterzeit ist Schwarzwurzelzeit. Nicht umsonst wird die erdige Wurzel auch Spargel des Winters genannt. Schade nur, dass dieses Wurzelgemüse im Rezepte-Dschungel der Foodblogs ziemlich untergeht. Zu unrecht, wie ich finde. Denn die Schwarzwurzel hat einiges zu bieten. Sie enthält viele Mineralien und Vitamine, darunter auch diejenigen, welche sich positiv auf die Histaminintoleranz auswirken können, wie z.B. Vitamin B6, Vitamin C und Magnesium (siehe nährwerterechner.de). Beachtlich ist auch der hohe Anteil an dem löslichen Ballaststoff Inulin. Dieser unterstützt die nützlichen Darmbakterien und begünstigt den Verdauungsprozess.

Schwarzwurzelsuppe
 
Zubereitung
Koch- / Backzeit
Gesamt
 
Rezeptart: Suppe
Ernährungsstil: Vegan, Paleo
Zutaten
  • 500 gr Schwarzwurzeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleines Stück Ingwerknolle
  • 1 Glas Mandelmilch (ca. 100 ml)
  • Kokosöl / Butterschmalz
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Meersalz
  • 1 TL Gelbwurz Pulver (Kurkuma)
  • Muskatnuss
  • Weißer Pfeffer
So wird's gemacht
  1. Die kleingehackte Zwiebel + Ingwerknolle in einem Kochtopf ca. 5-10 Minuten mit Kokosöl andünsten.
  2. In der Zwischenzeit die Schwarzwurzeln mit einem Sparschäler unter fließendem Wasser (damit die Hände nicht verkleben) schälen und gleich danach in eine Schüssel mit Wasser einlegen. Sonst verfärben sich die Schwarzwurzeln schnell dunkel. Schwarzwurzeln
  3. Nachdem die Zwiebeln glasig gedünstet sind, werden nun die kleingeschnittenen Schwarzwurzeln in den gleichen Kochtopf dazugegeben, mit Wasser bedeckt und für ca. 20-25 Minuten weich gekocht.
  4. Dann die Schwarzwurzeln mit einem Stampfer zerdrücken und die Mandelmilch hinzugeben. Wenn du es feiner möchtest, kannst du die Suppe auch im Vitamix pürieren.
  5. Zum Schluss noch mit Olivenöl, Meersalz, Kurkuma, Muskatnuss und weißem Pfeffer nach Verträglichkeit abschmecken.

 

Der Anti-Histamin-Vorteil

  • Schwarzwurzeln gelten als Präbiotika. Sie sind reich an Inulin, was wiederrum den guten Darmbakterien als Futter dient.
  • Zwiebeln sind reich an histaminsenkendem Quercetin.
  • Inger wirkt entzündungshemmend.
  • Kurkuma verhält sich als natürliches Antihistaminikum
  • Die MCT’s in der Kokosmilch fördern die körpereigene Diaminoxidase-Produktion

Pfeffer und Muskatnuss sind in der SGHI-Lebensmittelliste zwar rot markiert, sollten aber in kleinen Mengen verträglich sein.

Mehr über die Anti-Histamin-Eigenschaften der einzelnen Lebensmittel erfährst du in meiner ULTIMATIVEN Einkaufsliste.

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